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Unerwartete Hilfe

Jedes Mal, wenn ich in mich hineinfalle, scheint es als ob ich ein Stückchen tiefer falle. Und bei jedem Mal wird es schwieriger wieder hervorzuwanken, die Augen zu öffnen und den Blick befreit schweifen zu lassen. Dort unten, dort tief unten, bin ich ganz allein. Nur ich. Ich und dieses Gefühl anhaltenden Schmerzes. Es verführt mich, hält mich gefangen, lässt mich vergessen, dass ich noch immer lebe. Ja, noch immer. Denn irgendwo in mir existiert noch immer der Wille dazu. Seltsam. Es ist als ob jemand diesen Willen stärkt, als ob seine Hände mich in meiner Dunkelheit führen, mich emporheben, zurück ins leben. Und Er? Er bleibt dort unten und erfüllt meine Seele mit neuer Zuversicht, mit neuem Mut. Hab Dank Du meine Hilfe, mein König.

12.3.09 21:49
 
Letzte Einträge: Seelenwände, Der blutrünstige Gott?, Hoffnung, Verloren?
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